VfB Fortuna Biesdorf-CFC Hertha 9:0 (5:0)

Mit etwas Herzklopfen erinnern wir uns an einen Arbeitssieg (1:3) aus der Hinrunde. Der CFC und Fortuna lieferten sich erbitterte Zweikämpfe. Ja, das war ein schweres Spiel. Heute aber spielen unsere Jungs zuhause, wollen unbedingt den 3-er und auch fußballerisch mehr Akzente setzen. Fokussiert und mit Tunnelblick ging es aufs Spielfeld. Die Fans warteten im Schatten gespannt auf den Anpfiff.

1. Halbzeit

Heute ging es ohne abzuwarten ins Geschehen hinein. Fabio und Boris setzten die ersten Duftmarken. Das war ein druckvoller Start, der Hoffnung machte. Die Herthaner wurden bei jeder Aktion bedrängt. Es war ihnen kein kontrollierter Spielaufbau möglich. Dies hatte unter anderem ein Mittellinien-Freistoß zur Folge, der mit Kopfballverlängerung von Conner nur knapp sein Ziel verfehlte (4.). Nur kurz danach läuft ein Angriff durch die Mitte über Boris, der sich bis in den Strafraum durchspielt und nur noch durch ein Foul zu stoppen war. Den fälligen 9-Meter schießt er selbst, Toooor! … 1:0, 6. Spielminute. Wachgerüttelt durch den frühen Rückstand, baute nun der CFC mehr Druck auf. Zwei Freistöße aus dem Halbfeld sprangen dabei heraus, blieben jedoch ohne Auswirkung.  Hertha tat sich weiter schwer mit den lauffreudigen Biesdorfern. Aus dem gesicherten Mittelfeld heraus gelangte der Ball zu Conner, der mit unübersehbarer Spielfreude drei Gegenspieler umkurvte, dann nach innen zog und in seiner Art abschloss, Toooooor! 2:0 (15.). Nicht nachlassen, war jetzt die Devise. Die Jungs machten allerdings auch nicht den Eindruck sich jetzt auf diesem Spielstand auszuruhen. So war es wieder ein unter Druck ausgeführter Abstoß, der die Mittellinie passierte, Freistoß Boris. Der hatte wohl die Snooker-WM auf Eurosport verfolgt?! Sein Schuss landete am Pfosten, prallte dann gegen den Torwart und landete letztlich im …. Toooooor! 3:0 (17.). Das Glück erarbeitet, könnte man sagen. Egal, weiter so! Die Jungs ließen nicht nach, was für eine Freude zuzuschauen. Sie hatten die Leichtigkeit zurückgewonnen, die sich in den letzten Spielen einfach nicht einstellen wollte. Fin und Moritz machten hinten dicht, Fabio, Conner und Boris pflügten durchs Mittelfeld, Bennie und Oskar beackerten die Abwehr. Conner erinnerte sich an sein erstes Tor und startete wieder zu einem Solo. Nur suchte er diesmal nicht selbst den Abschluss sondern lief links die Linie hinunter. Fabio war mitgelaufen und bekam den Ball auch schön aufgelegt, Toooor! 4:0 (23.). Wer hätte das nach dem Spiel der Hinrunde gedacht?! Der CFC hatte heute einen gebrauchten Tag erwischt … es wollte ihnen nichts gelingen. Passend dazu fiel dann auch das 5:0 (27.). Boris war wieder auf dem Weg zum gegnerische Tor und setzte Bennie stark in Szene. Dieser konnte auch abschließen, schoss aber nicht das Tor – das machten unsere Gäste selbst, Eigentor. Die letzten Minuten bis zur Pause tat sich nichts mehr und so ging es auch in die hochverdiente selbige.

2. Halbzeit

Wie es so ist, wenn man mit 5:0 führt, war der Start in die zweite Hälfte etwas träger. Der Schritt mehr wurde noch nicht wieder gelaufen. Dafür nahmen die Nicklichkeiten zu. Die Zahl der Freistöße stieg an. Einen davon nutzte Boris und erhöhte auf 6:0 (41.). Fußballerisch verflachte das Spiel etwas, die Zweikämpfe mehrten sich zusehends und nahmen auch an Intensität zu. Das hatte wieder etwas von den Spielen zuvor. Die Linie war nun etwas verloren gegangen, aber der Einsatz stimmte. In der 49. Spielminute wurde Erik vor dem Strafraum halbhoch angespielt, fackelte nicht lange und zog einfach ab, 7:0. Dem Torwart war die Sicht versperrt, so konnte er nicht schnell genug reagieren. Das Ding war drin und der Joker hatte wieder gestochen. Fünf Minuten vor Spielende blitzte nochmal die Spiellaune aus Halbzeit eins auf, als Rayk und Boris mit einem schönen Doppelpass das Mittelfeld überwunden und Erik mitnahmen, der dann quer auf Conner ablegte. Dieser belohnte sich für ein tolles Spiel mit dem zweiten Tor, 8:0 (55.). Moritz blieb bis zur letzten Minute ein giftiger Gegenspieler und war somit für den 9:0 Endstand verantwortlich, als er den Abstoß abfing und nur noch einschießen brauchte (60.). Abpfiff.

Das war heute ein Spiel, wie es sich wohl Trainer und Fans immer wünschen. Laufbereitschaft, Einsatz und heute – auch schön für die Jungs – die Freude und Unbekümmertheit am Fußball spielen. Mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein in die Partie gegangen, legten sie früh den Grundstein für den Erfolg und ließen einfach nichts zu. Eine starke Mannschaftsleistung, die den Sieg auch in dieser Höhe rechtfertigt.

Zum Einsatz kamen: Leander, Fin, Moritz, Momo, Boris, Rayk, Bennie, Felix, Erik und Oskar

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