9. Spieltag: RFC Liberta – VfB Fortuna Biesdorf 2:2 (1:1)

Heute mussten wir sehr schmerzlich unseren ersten Punktverlust erleiden und es war uns von Anfang an klar, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Demzufolge gingen wir mit vielen guten Vorsätzen in das Spiel und wollten uns dabei keinesfalls der Spielweise des Gegners annehmen, sondern unser Spiel, mit unseren Stärken aufziehen. Liberta „kloppte“, auf gut Fußballdeutsch,  jeden Ball von hinten, aus der Mitte und auch Vorne sinnlos in die Lüfte. Dank der Mahlsdorfer Berichte konnten wir diese Information schon im Vorfeld verarbeiten und uns im vornherein auf diese „Spielweise“ einstellen.

Wir machten von Beginn an einen guten Eindruck, zum Teil zu verspielt, aber recht druckvoll. Bis zur 10. Minute, als wir den Ball im Aufbauspiel, eventuell durch Foulspiel, jedoch fahrlässig verloren haben und dem gefoulten Spieler dabei noch verdutzt hinterher sahen, während der Gegner zum schnellen Konter anlief. Den mittelschwachen Torabschluß eines Reinickendorfers machte unser Torwart bei der Abwehr noch einmal richtig scharf, so dass der nachlaufende Angreifer nur noch einschieben musste. Ab da an wieder Schockstarre, die wir gemeinsam mit dem Ball mit dem Kopf durch die Wand auflösen wollten. Dies gelang uns nur sehr bedingt, erarbeiteten uns aber eine Reihe an Torchancen, die vielleicht optisch keinen guten Eindruck hinterließen, jedoch eine große Anzahl an Eckbällen einbrachte. Nach gefühlten zwanzig Eckbällen, musste irgendwann etwas messbares bei rum kommen. In der 30. Minuten hatten wir ein richtig gutes Gefühl und dieses gute Gefühl bestätigte John Wilhelm per Kopf, nach einem guten Eckball. Ein ganz wichtiges Tor vor der Halbzeit (welches Tor ist eigentlich vor der Halbzeit nicht wichtig?)!

In Halbzeit zwei starteten wir nach den klaren Vorgaben der Trainer sehr ordentlich. Wir nahmen endlich das Spiel selber in die Hand, ließen den Ball gut laufen, verlagerten gegen tief stehende Reinickendorfer sehr gut das Spiel und erarbeiteten uns Unmengen an guten Torchancen. Nach dem wir immer wieder anliefen, ließ John Wilhelm aus der Hüfte einen Sonntagsschuß ab und sorgte damit für das hochverdiente 1:2. Irgendwie schien mit dem Führungstreffer eine Last von den Schultern zu fallen, die uns in kurioser Form dazu befügelte, uns mehr und mehr die negativen mentalen Eigenschaften unser Gegenspieler anzueignen. Damit verloren wir komplett unsere Coolness und ließen uns immer wieder zu Nicklichkeiten hinreißen. Sinnbildlich dafür war ein unnötiges Foulspiel in 59. Minute in der gegnerischen Hälfte, welches folgerichtig zu einem Freistoß für den Gegner führte. Da unser Gegner keine große Auswahl an spielerischen Mitteln besaß, schlug er auch diesen Ball hoch in die Lüfte des Reinickendorfer Himmels, der durch Verlängerung eines Gegenspieler irgendwie durch unsere Abwehr, durch die Arme unseres Torwarts, den Weg in unser Tor fand. Dämlich sondergleichen und absolut unverdient, aber vielleicht die gerechte Strafe.

Zu den zahlreichen unschönen und unsportlichen Auseinandersetzungen mit unserem Gegner möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern. Es bleibt nur zu hoffen, dass das Sportgericht an richtiger Stelle ordentlichen durchgreift und dem assozialen Verhalten auf den Sportplätzen endlich mal einen Strich durch die Rechnung macht. Das es auch hart umkämpfte Spiele auf sportlicher Ebene geben kann, zeigte zuletzt unser Spiel gegen die Mahlsdorfer, die zudem erwähnt bisher auch unser stärkster Gegner waren. Wobei abschließend notiert werden muss, dass wir auch keine Kinder von Traurigkeit sind und lernen werden unsere Energie besser zu dosieren.

Aufstellung: Conrad – Schwanke, Peter, Pietsch, Köhler – Steinert, Teubner, Jaehn, Zimmermann – Veybert, Gotzmer

zum Einsatz kamen: Kauffmann, Gundlach, Wilhelm, Heidrich, Sangel

Torfolge: 1:0 Valdivia (10. Minute), 1:1 Wilhelm (30.), 1:2 Wilhelm (53.), 2:2 Ergenc (59.)

 

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