Nachwuchs – Reformationstage Teil 6 – Zusammenarbeit Herren und A-Jugend

14. August 2017

Nachdem wir uns mit den sportlichen Leitern des Klein- und Großfeldbereichs getroffen haben, wollen wir noch etwas genauer darauf eingehen, was mit den Nachwuchsspielern nach der A-Jugend passiert, welche Erkenntnisse aus den letzten Jahren dabei helfen sollen die Spieler besser zu integrieren und wie die Zusammenarbeit zwischen Herren und Nachwuchs gefördert werden soll.

In den letzten Jahren, haben wir aus dem eigenen Nachwuchs kaum Spieler in den Herrenbereich etablieren können. Das lag zum einen an der fehlenden Quantität und zum anderen an der fehlenden Qualität der Spieler. Die Erfahrungen, insbesondere aus der Saison 15/16, zeigen, dass Spieler die es qualitativ packen meist nicht vorbereitet genug sind.

Da zählen Werte wie Einstellung, Urteilsfähigkeit, Kritikfähigkeit und Willenskraft. Häufig mangelt es an diesen Werten und Spieler die einst so gut im Nachwuchs waren werden „unerwartet“ vor neue Herausforderungen gestellt. Auf einmal klappt das 1vs1 nicht mehr. Der Zweikampf wird häufiger verloren als gewonnen und dann sind da noch diese Sprüche von wegen – du bist der jüngste du trägst die Bälle.

Viele Spieler können mit dieser unerwarteten Wendung nicht umgehen. Sie zweifeln, fangen an zu hinterfragen und haben am Ende nicht den Biss durchzuhalten. Sie hören auf oder gehen den bequemen Weg zu einer tiefer spielenden Mannschaft.

Dieser Entwicklung gilt es nun auch hier Sorge zu tragen und gegenzusteuern. Mit ersten Schritten wollen wir versuchen die Durchlässigkeit zwischen 1.Herren, 2.Herren und A-Jugend zu verbessern. Den Weg der Jugendspieler kurz und transparent gestalten und unter dem Strich mehr Spieler in den Herrenbereich zu integrieren.

Auf sportlicher Ebene arbeiten die Trainer aller drei Mannschaften zur kommenden Saison noch enger zusammen. Das betrifft nicht nur die Absprachen und das Rotieren von „Personal“. Eine einheitliche Spielphilosophie soll geschaffen werden. Dieselben Systeme und Spielweisen sollen in allen drei Mannschaften integriert werden. Standardsituationen sollen vereinheitlicht und der gleiche Wortschatz in der Kommunikation soll verwendet werden.

So entstehen für die Spieler nur minimale Veränderungen, wenn es darum geht in einer anderen Mannschaft zu  unterstützen. Wenig neues muss verinnerlicht und gewohntes kann auch bei einer anderen Mannschaft umgesetzt  werden.

Ein zweiter und elementarer Teil dieser Konzeption soll es sein Spieler schon frühzeitig mit den Gegebenheiten im Herrenbereich vertraut zu machen. Abläufe sollen frühzeitig kennengelernt werden. Die Spieler mental auf die neue Herausforderung vorbereitet werden.

Hier haben wir in der vergangenen Saison bereits begonnen den alten Jahrgang der A-Jugend punktuell in das Training der Herren einzubinden. Qualitativ stärkere Spieler haben direkt bei unserer 1.Herren mittrainiert. Alle anderen haben die erste „Erfahrung“ bei der zweiten sammeln können.

Es war bereits dieses Jahr zu beobachten, dass der Schritt in den Herrenbereich deutlich einfacher fällt. Wir haben weniger Abgänger und konnten mehr Spieler aus dem Nachwuchs in den Herrenbereich einbinden. Das ist schließlich auch eines der elementaren Ziele unserer Nachwuchsarbeit.

Für die kommende Saison ist darüber hinaus ein sogenanntes Fördertraining geplant. In diesem Fördertraining, an dem 1.Herren, 2.Herren und A-Jugend teilnehmen, soll es darum gehen einen gemeinsamen Schnittpunkt zwischen allen Mannschaften zu schaffen und in einer kleinen Gruppe im Bereich Handlungsschnelligkeit und Zweikampfverhalten zu arbeiten.

Eine wichtige und spannende Aufgabe die in den kommenden Wochen auf die beteiligten zukommt. Die nächsten Schritte nach vorn sind also geplant und man muss abwarten um beurteilen zu können, ob und wie diese Schritte für eine noch bessere Zusammenarbeit angepasst werden können.

Wir wünschen allen Beteiligt jedenfalls maximale Erfolge und freuen uns schon darauf kommende Nachwuchsspieler im Herrenbereich anzufeuern.

Für unseren vorletzten Beitrag in unserer Reihe, reden wir mit dem Nachwuchsleiter Andreas Witte über die aktuelle Entwicklung und bevorstehende Aufgaben im Nachwuchsbereich.

Fragen, Anregungen und Kritik können gerne an die gewohnte Mailadresse gesendet werden.

E-Mail: jugendabteilung@vfb-fortuna-biesdorf.de

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