„Die Zwoote“ Punktspiel gegen Köpenicker SC II

25. Mai 2014

Bei heißen Temperaturen startete unser Team sehenswert, schon in der 3. Min. schiebt Wahlandt den Ball in die Tiefe zu Rösler, der am Torwart des KSC scheitert, Borowski schaltet blitzschnell und verwertet den Nachschuss zum 0:1. Fast im Gegenzug der Ausgleich, den Pelzer mit einer furiosen Rettungstat vereiteln kann. Wir spielen in den ersten Minuten  recht gefällig und halten die Gastgeber gekonnt vom eigenen Tor fern, verlieren dann jedoch unnötig die Kontrolle über das Spiel. Zunächst verwandelt der KSC in der 19.Min. nach Freistoß von halblinks per Kopfball und schon in der 24.Min. gelingt es uns nicht, das Zentrum zu verdichten, so dass die Gastgeber nach leicht abseitsverdächtigem Gegenzug auf 2:1 erhöhen. Dann der gefühlte „Genickbruch“ in der 35.Min., nach rüdem Foul an Rösler, das der recht kleinliche Schiedsrichter nicht ahndet, erkundigt sich Rösler in einem sportlich nicht adäquaten Ton nach der Sehqualität des Unparteiischen, der daraufhin zum Erstaunen aller Zuschauer glatt Rot zieht (keine Hilfe für eine Mannschaft in Rückstand bei den heutigen Witterungsverhältnissen). Trainer Wagner musste nunmehr  notgedrungen umstellen und schon in der 39.Min. zeigte das Team, dass man sich noch nicht aufgegeben hat nach schönem Kopfballtreffer von Howe zum 2:2. Piekarek, Borchardt und Rothe standen nun zentral sicher, Hahn und vor allem Trunschke deckten die Außen geschickt ab. Waren wir aber in der 45.Min. schon mit den Gedanken in der schattigen Kabine? Nach flacher Hereingabe schläft die Defensive, Pelzer kann den Ball nicht festhalten und wir werden vom KSC eiskalt mit dem 3:2-Halbzeitstand bestraft,  mit dem Wissen, weiterhin  in Unterzahl agieren zu müssen.   In der Kabine wurden dann die motivierenden Worte gefunden, nur Biesdorf spielte trotz nummerischer Unterzahl von Beginn der 2.Halbzeit an, in der 59.Min. bringt Wahlandt Borowski in aussichtsreiche Position, dessen scharfer Schuss vom Kopf eines KSC-Verteidigers abprallte. Die erste echte Chance der Gastgeber im zweiten Durchgang erst in der 72.Min., hier reagiert Pelzer aufmerksam.   Und Coach Wagner macht deutlich, dass er mindestens einen Punkt aus Köpenick mitnehmen möchte, mit den Einwechslungen von Pletz und Looff ( beide sind von Beginn an hellwach ) wird auf 3-er Kette umgestellt, das Risiko von Kontern akzeptierend, möchte man die Offensive weiter verstärken. Körner erhält noch mehr Freiraum, sich in der Vorwärtsbewegung zu verschieben. Dann die Großchance für Howe zum Ausgleich in der 81.Min., frei vor dem Tor aus 10 Metern schiebt er den Ball rechts am „Kasten“ vorbei, besser macht es Trunschke in der 85.Min. mit einer artistischen Einlage aus Nahdistanz, endlich das verdiente 3:3. Wer nach dem Auf und Ab als Biesdorfer Fan mit diesem Ergebnis zufrieden war, sollte heute noch weiter verwöhnt werden. In der 88.Min. wird Borowski nach schönem Solo vom KSC-Torwart regelwidrig im Strafraum gefoult (rote Karte + Elfmeter). Howe übernimmt Verantwortung und verwandelt sicher zum 3:4. Interessante und bange Minuten zugleich in der überzogen langen Nachspielzeit, Diouf kann mit einem Solo in der 94.Min. für uns erhöhen, vergibt jedoch unkonzentriert,  aber die gesamte Mannschaft lässt sich diesen „Dreier“ nicht mehr nehmen. Großes Lob an das gesamte Team, heute habt ihr unter klimatisch nicht einfachen Bedingungen die fehlende Position von Rösler durch einen Kampfeswillen egalisiert, jeder musste mehr Meter als sonst üblich zurück legen. Und Ihr habt Nervenstärke bewiesen und ein Spiel gedreht, das andere Mannschaften „abgegeben“ hätten.    

Aufstellung: Pelzer, Piekarek, Trunschke, Hahn (Pletz), Borchardt, Rösler ( rote Karte 35. Min.), Wahlandt (Looff),  Borowski, Rothe Körner, Howe (Diouf)  / Dank auch an die Reservisten Attardi und Maukisch  

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